Aktuelle Informationen zu COVID-19 und hilfreiche Tipps für Ihre Gesundheit
Unser tägliches Update informiert Sie darüber, wie Sie sich und Ihre Liebsten schützen können, um Unsicherheiten zu verringern.
Ihre Privatsphäre ist uns wichtig.
Zweifellos durchleben derzeit alle aufgrund der physischen Distanzierung infolge der COVID-19-Pandemie eine Vielzahl unterschiedlicher Emotionen, während sie sich mit bedeutenden Veränderungen im Alltag, einschließlich Regierungsmaßnahmen und täglichen Nachrichten zur Pandemie, auseinandersetzen.
Diese Zeiten sind herausfordernd, besonders für Menschen mit Sehbehinderung oder Blindheit, die häufig auf den Tastsinn angewiesen sind. Zudem beeinträchtigt das Coronavirus ihre Mobilität und Unabhängigkeit, was das Leben erheblich erschwert. Als Person mit eingeschränktem Sehvermögen ist Ihr Alltag nicht optimal auf COVID-19 ausgerichtet. Daher möchten wir einige Tipps besprechen, die Ihr Wohlbefinden sichern, während Sie sicher durch diese Gesundheitskrise navigieren.
Zunächst ist es wichtig, sich über das Coronavirus zu informieren, um den Kampf gegen COVID-19 besser zu verstehen. Was genau ist Coronavirus oder COVID-19?
Was ist Coronavirus/COVID-19?
Ausgehend von Wuhan, China, hat sich das Coronavirus in viele Länder weltweit ausgebreitet und tut dies weiterhin.
Definitionsgemäß ist die Coronavirus-Erkrankung / COVID-19 eine Atemwegserkrankung mit Symptomen ähnlich der Grippe. Der offizielle Name des neuartigen Coronavirus lautet SARS-CoV-2. Das erste Coronavirus (SARS-CoV) wurde 2003 identifiziert, gefolgt von MERS im Jahr 2012 und SARS-CoV-2 im Jahr 2019.
Die ersten Symptome umfassen trockenen Husten, Halsschmerzen und Fieber. Wenn Sie vermuten, dass Sie oder eine Ihnen nahestehende Person sich angesteckt haben könnten, finden Sie in diesem Leitfaden eine schnelle Selbstüberprüfung und können die Merkmale von Coronavirus von saisonaler Erkältung oder Allergien unterscheiden.
Nun, da Sie wissen, was Coronavirus ist, sehen wir uns einige nützliche Tipps an, die Ihnen helfen, sicher zu bleiben.
Tipps für Sicherheit und Verbundenheit
Wir haben einige hilfreiche Ressourcen für Sie zusammengestellt und empfehlen dringend, den Richtlinien der CDC zu folgen. Achten Sie auf Ihre Gesundheit und die Ihrer Liebsten, indem Sie diese Präventionstipps in der COVID-19-Situation beachten.
1: Soziale Distanzierung; Verwendung von Stock/Weißem Stock zur Orientierung
Als sehbehinderte Person erfordert Ihr Alltag häufig den direkten Kontakt mit anderen Menschen und Oberflächen, da Sie sich durch Berühren von Wänden, Türen, Gegenständen und Händen oder Schultern anderer orientieren. Zum Schutz vor einer COVID-19-Infektion ist es jedoch besser, einen Stock oder weißen Stock zur Fortbewegung zu verwenden. Dieser hilft Ihnen, Hindernisse zu ertasten und Ihren Weg zu finden. Auch ein Blindenführhund kann eine gute Begleitung sein. So können Sie einen sicheren Abstand zu anderen einhalten und dennoch Ihre Umgebung navigieren.
Keime, die durch Husten oder Niesen verbreitet werden, können ansteckend sein. Vermeiden Sie daher zu nahen Kontakt und halten Sie mindestens 2 Meter Abstand zu anderen Personen. Wenn Sie die Hand einer anderen Person zur Orientierung nehmen müssen, tragen Sie vorher Handschuhe oder reinigen Sie Ihre Hände unmittelbar danach gründlich mit Desinfektionsmittel.
Soziale Distanzierung gilt nicht nur für Begegnungen im Freien, sondern auch innerhalb Ihres Haushalts. Obwohl Sie als Haushaltsmitglieder nicht vollständig Abstand halten können, sollten Sie die Nutzung gemeinsamer Räume möglichst vermeiden. Auch die warmen Umarmungen Ihrer Enkelkinder sollten noch etwas warten.
(Beachten Sie, dassältere Menschen ein deutlich höheres Risikohaben, schwer an COVID-19 zu erkranken als Jüngere.)
2: Online-Hilfe für Blinde bei Einhaltung sozialer Distanz
Wenn Ihre Sehbehinderung Sie bei alltäglichen Aufgaben einschränkt und Sie Hilfe von sehenden Personen benötigen, empfehlen wir die Nutzung der Online-App Be My Eyes. Diese App verbindet Sie mit sehenden Freiwilligen, die Ihnen bei Schwierigkeiten zur Seite stehen.
Durch die Online-Verbindung können Sie soziale Distanz wahren und dennoch Unterstützung erhalten – sei es beim Lesen eines Etiketts oder der Auswahl der richtigen Farbe eines Kleidungsstücks.
Obwohl es am besten ist, während COVID-19 zu Hause zu bleiben, wenn Sie doch nach draußen müssen, kann Ihnen die App Nearby Explorer bei der Orientierung helfen. Sie gibt genaue Anweisungen zu Straßenecken und Abzweigungen auf Ihrem Weg.
3: Hervorragende Hygiene bewahren
Gute Hygiene zahlt sich immer aus, mit oder ohne Coronavirus! Gerade jetzt ist besondere Aufmerksamkeit gefragt. Hier einige Empfehlungen, um sich und Ihre Umgebung sauber zu halten:
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Halten Sie Ihre persönlichen Gegenstände organisiert und ordentlich. Weniger Unordnung bedeutet weniger Oberflächen für Keime und bringt überraschend positive psychologische Effekte.
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Reinigen Sie regelmäßig häufig berührte Oberflächen wie Griff Ihres Blindenstocks, Brille, Braille-Geräte, Mobiltelefon, Hundegeschirr, Sehgeräte usw.
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Verwenden Sie beim Essen eigenes Geschirr und essen Sie getrennt, teilen Sie nicht. Waschen Sie das Geschirr danach gründlich.
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Teilen Sie keine Toilettenartikel wie Zahnbürste, Seife oder Handtuch. Waschen Sie Ihr Handtuch regelmäßig.
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Beim Niesen oder Husten können Tröpfchen bis zu 10 Meter weit fliegen, wobei größere Tröpfchen, die das Coronavirus tragen können, bis zu 2 Meter gelangen.
Daher niesen oder husten Sie immer in ein Taschentuch oder in die Armbeuge.
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Trennen Sie Kleidung für den Außenbereich von der für drinnen. Wechseln Sie regelmäßig Bettwäsche und verwenden Sie frisch gewaschene Laken.
4: Regelmäßiges Händewaschen
Medizinische Fachkräfte betonen, dass regelmäßiges Händewaschen die Verbreitung von Coronavirus verhindern kann.
Da wir unsere Hände häufig zur Orientierung nutzen, ist es jetzt besonders wichtig, diese Gewohnheit zu pflegen. Berührungen von Wänden, Tischen, Türen, Braille und anderen Gegenständen können Ihre Hände mit Keimen kontaminieren, die Sie unbewusst ins Gesicht übertragen könnten.
Waschen oder desinfizieren Sie Ihre Hände auch immer nach dem Nachhausekommen. So verringern Sie das Risiko, Keime von außen mitzubringen.
Waschen Sie Ihre Hände mehrmals täglich mindestens 20 Sekunden lang mit Seife und Wasser, besonders vor und nach dem Essen. Wenn keine Seife verfügbar ist, verwenden Sie ein alkoholbasiertes Handdesinfektionsmittel.
(Obwohl,Seifenwasser am besten wirkt!)
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Warum Seifenwasser?
Das Coronavirus besitzt eine Fettschicht, die durch Seife aufgelöst wird, wodurch das Virus inaktiviert wird. Deshalb schützt Händewaschen so effektiv vor Keimen.
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Wie wäscht man richtig?
Viele waschen ihre Hände nur kurz. Ein UV-Experiment zeigte, dass Keime ohne gründliches Reiben haften bleiben. Hier ist eine Anleitung zum richtigen Händewaschen für mindestens 20 Sekunden oder zur gründlichen Anwendung von Desinfektionsmittel.
5: Vermeiden Sie Ausflüge – Vorsicht ist besser als Nachsicht
Forschungsergebnisse zeigen, dass das Virus nicht über die Luft übertragen wird, sodass die Ansteckungsgefahr durch bloßes Atmen gering ist. Allerdings führen Ausflüge oft zu Menschenansammlungen, die das Infektionsrisiko erhöhen.
Daher empfehlen wir, Ihre Ausflüge auf das Notwendige zu beschränken, etwa Arbeit oder Einkäufe. Nutzen Sie stattdessen Lieferdienste für Kleidung, Lebensmittel und andere Waren.
6: Lieferservices für Sehbehinderte und Blinde
Sie fragen sich vielleicht, wie Sie ohne Ausgehen Lebensmittel, Brillen oder Medikamente bekommen sollen.
Viele Sehbehinderte nutzen bereits Lieferservices für den Alltag, von fertigen Mahlzeiten bis hin zu verschreibungspflichtigen Brillen.
Online-Dienste wie Doordash liefern warme Mahlzeiten direkt zu Ihnen nach Hause – ganz einfach per App.
Für Lebensmittel können Sie bei Kroger einkaufen, das in vielen US-Bundesstaaten liefert.
Brillen können Sie bequem über Warby Parker bestellen und sogar zuhause fünf Modelle zur Auswahl anprobieren.
Dies sind nur einige Beispiele; es gibt zahlreiche weitere Dienste, die Ihnen helfen, bequem zuhause zu bleiben.
7: Vorsichtsmaßnahmen vor dem Verlassen des Hauses
Falls Sie doch nach draußen müssen, beachten Sie bitte folgende Empfehlungen:
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Tragen Sie stets einen Stock oder nehmen Sie einen Blindenführhund mit, um Berührungen mit anderen Menschen oder Oberflächen zu vermeiden.
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Tragen Sie Handschuhe, um Kontaminationen zu vermeiden. Entsorgen Sie die Handschuhe nach Rückkehr und waschen Sie Ihre Hände gründlich.
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Tragen Sie eine Gesichtsmaske, um das Eindringen des Virus über die Atemwege zu verhindern. Masken sind in Geschäften erhältlich oder online bestellbar.
8: Selbstquarantäne
Wenn Sie oder ein Familienmitglied Krankheitssymptome zeigen oder eine Erkältung vermuten, sollten Sie sich sofort selbst isolieren.
Die Symptome von COVID-19 zeigen sich meist erst nach 1-14 Tagen (meist 5 Tage) und sind anfangs mild, sodass sie leicht mit einer Grippe verwechselt werden können. Selbstisolation verhindert, dass Sie andere anstecken. Bleiben Sie zuhause, vermeiden Sie Arbeit, Schule und öffentliche Orte. Richten Sie sich einen gut belüfteten Raum ein und lassen Sie sich von Angehörigen mit Essen und wichtigen Dingen versorgen.
9: Im Krankheitsfall medizinische Hilfe suchen
Wenn Sie Husten, Fieber und Atembeschwerden haben und sich Ihre Symptome verschlechtern, kontaktieren Sie bitte Ihren Arzt telefonisch, bevor Sie ihn persönlich aufsuchen.
So kann der Arzt Ihre Symptome einschätzen und Ihnen gegebenenfalls Ratschläge für die häusliche Pflege geben.
Krankenhäuser sind derzeit stark ausgelastet und Orte mit erhöhtem Infektionsrisiko. Wenn ein Krankenhausbesuch notwendig ist, informieren Sie die Einrichtung vorab, damit eine sichere Umgebung vorbereitet werden kann.
10: Gönnen Sie sich eine Pause vom Alltag
COVID-19 hat Sie vielleicht ins Haus gefesselt, doch nutzen Sie diese Zeit, um sich zu entspannen und mit Ihrer Familie neu zu verbinden.
Ständige Nachrichten über steigende Fallzahlen können psychisch belastend sein. Vermeiden Sie daher stressige Nachrichten und reduzieren Sie Ihre Bildschirmzeit. Nutzen Sie Bildschirme für Informationen zu Schutzmaßnahmen oder andere sinnvolle Aktivitäten.
Hier ist eine Liste von Aktivitäten, die Ihnen Freude bereiten und Ihre Zeit zuhause bereichern können. Lesen Sie Bücher, spielen Sie Brettspiele oder entdecken Sie alte Hobbys neu. Nutzen Sie die Zeit, um sich der Natur zu widmen, z. B. durch Bewegung, Pflanzenpflege oder die Pflege Ihres Küchengartens.
11: Jetzt ist eine gute Zeit für Meditation
Obwohl das Jahr 2020 mit einer düsteren Stimmung begann, können wir die Zeit der Quarantäne für Selbstreflexion und Meditation nutzen.
Lassen Sie sich nicht von fehlender sozialer Interaktion entmutigen, sondern finden Sie Ruhe und Kraft in Ihrem Zuhause. Meditieren Sie, um Energie zu tanken und mit klarem Geist sowie positiver Einstellung nach der Quarantäne wieder in den Alltag zurückzukehren.