Low-Vision-Innovationen, die Augenärzte empfehlen können

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Eine Sehschwäche oder Sehbehinderung kann durch verschiedene Faktoren verursacht werden, wie genetische Störungen, Verletzungen und Augenerkrankungen. Und obwohl 80 % der Sehbehinderungen weltweit als vermeidbar oder heilbar gelten (WHO-Bericht), können die Schäden in manchen Fällen nicht korrigiert werden.

Die aktuelle Forschung zur Augenpflege und -gesundheit konzentriert sich darauf, bewährte Verfahren zur Diagnose, Vorbeugung und Behandlung potenziell erblindender Sehprobleme zu ermitteln, bevor sie zu einer beeinträchtigenden Sehschwäche führen. Behandlungen wie Gen- und zellbasierte Therapien, Netzhautimplantate und elektronische Prothesenchips sind zweifellos bedeutende Beiträge im Bereich der Augenpflege, befinden sich jedoch noch in weiteren Entwicklungsstadien und in ihrer experimentellen Phase.

Sehschwäche oder Blindheit hat weitaus schwerwiegendere Folgen als die reine Sehbeeinträchtigung; sie wirkt sich auf die psychische Gesundheit aus und kann bei der sehbehinderten Gemeinschaft Gefühle des Verlusts der Unabhängigkeit hervorrufen. Daher müssen alle Beteiligten in der Gesellschaft dazu beitragen, den Sehbehinderten die Ausführung alltäglicher Aufgaben zu erleichtern und gleichzeitig eine Sehrehabilitation zu ermöglichen, um das verbleibende Sehvermögen bestmöglich zu nutzen.

Die schwerwiegenderen Augenerkrankungen wie Grauer Star, Grüner Star und altersbedingte Makuladegeneration sind die Hauptursachen für Sehschwäche und Blindheit in den USA. Der Graue Star gilt weltweit als die führende Ursache für Sehschwäche (WHO), während der Grüne Star laut der American Optometric Association die führende Augenerkrankung ist, die in den USA zur Erblindung führt.

Die Bedeutung von Low-Vision-Geräten für Blinde in den Vereinigten Staaten

Die Technologie hat weltweit eine völlig neue Welt eröffnet, indem sie das Leben für alle erleichtert hat – insbesondere für Menschen mit Sehbehinderung oder Sehverlust durch das Aufkommen von Low-Vision-Innovationen. Es ist der ständigen Weiterentwicklung der Kommunikationstechnologie und einem inklusiven Ansatz der Entwickler zu verdanken, dass die sehbehinderte Gemeinschaft Notizen oder Dokumente schreiben, im Internet surfen, ihre Lieblingsfilme ansehen und sogar einen Weihnachtsbaum schmücken kann.

Obwohl jedes Low-Vision-Gerät am besten für bestimmte Aufgaben geeignet ist, hat es der Low-Vision-Gemeinschaft ermöglicht, wieder die Kontrolle über ihr Leben zu übernehmen. Diese lassen sich in optische und nicht-optische Sehhilfen, CCTV-Sehhilfen und Vergrößerungssysteme einteilen.

Optische Low-Vision-Geräte bestehen aus Hand- und Standlupen, speziellen vergrößernden Lesebrillen und sogar kleinen Teleskopen, während nicht-optische Geräte in der Regel Lesestützen, Sonnenbrillen zur Blendungskontrolle und Typoskope umfassen. Elektronische Vergrößerungssysteme verfügen in den meisten Fällen über ein Kamerasystem, das ein visuelles Bild vergrößert und auf einem Monitorbildschirm anzeigt. Sie werden zum Lesen von Büchern, zum Schreiben von Einkaufslisten und vielem mehr verwendet und sind allgemein als CCTV-Sehhilfen bekannt.

Bildschirmlesesoftware und Bildschirmvergrößerungssoftware sind Werkzeuge, die den Sehbehinderten die Fähigkeit zum Lesen und Schreiben zurückgegeben haben. Sie ermöglichen es ihnen, gedruckte Dokumente, Bilder usw. zu sehen, indem sie ihr verbleibendes Sehvermögen verstärken.

Zu den weiteren Komponenten gehören barrierefreie Web-Erweiterungen, die Bildschirmlesegeräte, Optionen für Farbkontraste und Text-zu-Sprache-Funktionen bieten. Solche innovative Technologie wird als assistive Technologie bezeichnet – und sie entwickelt sich weiter und beseitigt visuelle Hindernisse für Menschen mit Sehverlust und Sehschwäche.

Mit anderen Worten: Low-Vision-Hilfen und assistive Technologien haben alltägliche Aufgaben für Sehbehinderte vereinfacht, die zuvor möglicherweise die Hilfe einer anderen Person erforderten und nun effektiv und effizient erledigt werden können. Da die Liste neuer interessanter Innovationen für alle Arten und Marken zu lang sein könnte, werfen wir einen Blick auf einige der bahnbrechenden Low-Vision-Geräte, die unzählige Barrieren für die sehbehinderte Gemeinschaft beseitigen.

Medizinisch zugelassene bahnbrechende Innovationen für die Low-Vision-Gemeinschaft

Da die Bevölkerung weiter wächst, wird erwartet, dass sich die Verbreitung von Sehschwäche verdoppelt. Folglich besteht ein dringender Bedarf an mehr Low-Vision-Innovationen für Sehbehinderte als an denjenigen, die sich einer Sehrehabilitation unterziehen.

Da der schnelllebige Technologiesektor die globalen Märkte übernimmt, haben Mainstream-Geräte wie Smartphones und Tablets Barrierefreiheitsfunktionen integriert, die ebenfalls als Low-Vision-Innovationen dienen.

Obwohl viele Initiativen zur Förderung innovativer Low-Vision-Lösungen ergriffen wurden, wie etwa das Low Vision and Blindness Rehabilitation Program am National Eye Institute (NEI), das neue Low-Vision-Technologien und Rehabilitationsstrategien fördert, die darauf abzielen, die Auswirkungen von Sehbehinderungen zu minimieren, sowie Forschungen zur Sehwissenschaft durch viele der vom NEI geförderten Wissenschaftler, bleibt noch viel zu tun, um adaptive Geräte zu entwickeln, die sehbehinderten Menschen helfen können, mit ihrer Umgebung zu interagieren, und ihnen so ein selbstständiges Leben ermöglichen.