Glaukom-Diagnose – Früherkennung verspricht besseren Schutz

Glaukom-Diagnose – Früherkennung verspricht besseren Schutz

Auch bekannt als der „stille Dieb“, wurde Glaukom von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) als die zweithäufigste Ursache für Erblindung nach Grauem Star eingestuft.

Warum es als „stiller Dieb“ bezeichnet wird, liegt daran, dass es bei den meisten Betroffenen schleichend auftritt, ohne dass sie es bemerken. Zum Beispiel hier in den USA:

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Tatsächlich sind viele Augenerkrankungen wie altersbedingte Makuladegeneration, Retinitis pigmentosa, diabetische Retinopathie und Grauer Star vor allem bei älteren Menschen verbreitet, doch Glaukom kann nahezu jeden betreffen.

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Wie können Sie also sicherstellen, dass Sie nicht das nächste Opfer dieser Augenerkrankung werden? Es gibt sicherlich viele verschiedene Ansätze, wobei unterschiedliche Personen unterschiedliche Methoden empfehlen.

Doch es gibt wohl einen gemeinsamen Nenner, dem fast alle zustimmen: die frühzeitige Glaukom-Diagnose. Je früher Ärzte das Glaukom erkennen, desto besser sind Ihre Chancen, die Krankheit zu bekämpfen und den Schaden für Ihr Sehvermögen deutlich zu begrenzen.

Genau darum geht es in diesem Beitrag: sich mit den verschiedenen Methoden vertraut zu machen, mit denen das Vorhandensein eines Glaukoms rechtzeitig festgestellt werden kann.

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Verschiedene Tests zur Glaukom-Diagnose

Bevor wir die Bedeutung und den Zweck der verschiedenen Tests zur Glaukom-Diagnose erläutern, sollten Sie die Wichtigkeit Ihrer geplanten regelmäßigen Augenuntersuchungen verstehen. Diese helfen Ihrem Augenarzt, Ihre allgemeine Augengesundheit zu überwachen und Auffälligkeiten so früh wie möglich zu erkennen, was Ihre Chancen erhöht, gut gegen Augenerkrankungen wie Glaukom gewappnet zu sein.

Das folgende Bild zeigt, wie oft Sie Ihre Augen professionell untersuchen lassen sollten, wie von Experten empfohlen:

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Kommen wir nun zur umfassenden Glaukom-Augenuntersuchung, die aus folgenden fünf Tests besteht:

  • Tonometrie: Zur Messung des Augeninnendrucks, auch intraokularer Druck (IOD) genannt.
  • Ophthalmoskopie: Auch als „erweiterte Augenuntersuchung“ bekannt, dient zur Untersuchung der Form und Farbe des Sehnervs.
  • Perimetrie: Auch als „Gesichtsfeldtest“ bezeichnet, prüft das gesamte Gesichtsfeld.
  • Gonioskopie: Ein Test zur Untersuchung des Winkels im Auge, an dem die Hornhaut auf die Iris trifft.
  • Pachymetrie: Dieser Test misst die Dicke der Hornhaut.

Sehen wir uns diese Tests nun genauer an.

1: Tonometrie

Augenärzte verwenden die Tonometrie, um den Druck im Auge, den sogenannten intraokularen Druck (IOD), zu messen. Dies kann auf drei verschiedene Arten erfolgen:

  • Schiotz-Methode: Dabei werden zunächst betäubende Augentropfen verabreicht. Der Patient legt sich auf einen Tisch und blickt auf einen festen Punkt an der Decke. Dann senkt der Arzt ein Tonometer für einige Sekunden auf das betäubte Auge, um den Augeninnendruck zu messen. Falls nötig, wird das Verfahren am anderen Auge wiederholt.
  • Applanation-Methode: Hierbei wird die Kraft gemessen, die benötigt wird, um einen Teil der Hornhaut abzuflachen. Der Patient sitzt aufrecht. Ein oranger Farbstoff namens „Fluorescein“ wird durch sanftes Berühren der Augenoberfläche mit einem feinen Papierstreifen aufgebracht, wodurch die Vorderseite des Auges gefärbt wird. Anschließend werden betäubende Tropfen verabreicht. Das Auge wird mit einem Spaltlampenmikroskop untersucht, wobei der Patient Stirn und Kinn auf eine Stütze legt und den Kopf ruhig hält. Das Tonometer wird vorsichtig an das Auge herangeführt, bis es die Hornhaut berührt, und der Arzt misst den Druck durch das Okular.
  • Berührungslose Methode: Wie der Name sagt, erfolgt die Messung ohne direkten Kontakt mit dem Auge. Der Patient legt Kopf und Kinn auf eine gepolsterte Stütze und blickt geradeaus auf eine Lichtquelle. Ein Luftstoß wird auf das Auge geblasen, und der Augeninnendruck wird anhand der Reflexion des Lichts auf der Hornhaut berechnet.

2: Ophthalmoskopie

Auch als „erweiterte Augenuntersuchung“ bekannt, dient dieser Test dazu, die durch das Glaukom verursachten Schäden am Sehnerv zu beurteilen. Die Pupille des zu untersuchenden Auges wird mit speziellen Augentropfen erweitert, damit der Augenarzt die Form des Sehnervs besser beurteilen kann.

Anschließend wird das Auge mit einem kleinen Gerät mit Lichtquelle beleuchtet, um eine klare und vergrößerte Sicht auf den Sehnerv zu erhalten. Wenn der Arzt Auffälligkeiten in Größe oder Form des Sehnervs oder einen abnormen Augeninnendruck feststellt, sind weitere Untersuchungen wie Perimetrie und Gonioskopie erforderlich.

3: Perimetrie

Die Perimetrie ist ein Gesichtsfeldtest, der eine vollständige Karte Ihres Sichtfeldes erstellt, um festzustellen, ob das Glaukom Ihr Sehvermögen beeinträchtigt hat. Sie schauen dabei geradeaus und reagieren auf Lichtbewegungen, die im peripheren Sehen auftreten. So kann der Arzt Ihr Sichtfeld „kartieren“.

Ihr Arzt kann empfehlen, den Test mehrfach zu wiederholen, um Veränderungen zu beobachten. Nach einer Glaukom-Diagnose sind halbjährliche Gesichtsfeldtests üblich, um Veränderungen frühzeitig zu erkennen.

4: Gonioskopie

Dieser Test untersucht den Winkel, an dem die Iris auf die Hornhaut trifft, um festzustellen, ob er offen und breit oder verengt und geschlossen ist. Zunächst wird das Auge mit Augentropfen betäubt. Dann legt der Arzt eine spezielle Kontaktlinse mit einem Spiegel vorsichtig auf das Auge. So kann er beurteilen, ob der Winkel verengt oder blockiert ist (Hinweis auf Winkelblockglaukom oder akutes Winkelglaukom) oder offen und breit (Hinweis auf Offenwinkelglaukom oder chronisches Glaukom).

5: Pachymetrie

Die Pachymetrie ist eine schmerzfreie und einfache Methode zur Messung der Hornhautdicke mit einem sogenannten Pachymeter, das sanft auf die Hornhaut aufgesetzt wird. Die Hornhautdicke ist wichtig, da sie die Messung des Augeninnendrucks beeinflussen kann. Die Messung dauert meist nur wenige Minuten für beide Augen.

Wie geht es weiter?

Nach einer Glaukom-Diagnose sollten Sie einen erfahrenen Glaukom-Spezialisten aufsuchen, da sich die Erkrankung trotz Behandlung oft weiterentwickeln kann. Diese Statistik verdeutlicht die Bedeutung:

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Zusammenfassend gilt: Streben Sie nach optimaler Augengesundheit, nehmen Sie Ihre regelmäßigen Augenuntersuchungen wahr und suchen Sie bei Glaukom-Diagnose einen Spezialisten auf. Und verlieren Sie nicht die Hoffnung, wenn Sie bereits Sehverlust durch Glaukom oder andere augenbedrohliche Erkrankungen erlitten haben, denn es gibt alternative Lösungen für das Sehvermögen wie IrisVision – eines der besten Hilfsmittel für Sehbehinderte, das Sehwissenschaft mit modernster Technologie verbindet.

Und das Beste? Sie können es kostenlos ausprobieren und sich selbst überzeugen, bevor Sie sich für ein Gerät entscheiden, das auf Ihren speziellen Sehverlust abgestimmt ist. Das ist eine Win-Win-Situation für Sie und macht das Ausprobieren umso lohnenswerter.